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Taktik Borg

aus Skrupel, der freien Wissensdatenbank


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Vorteile

  • schnelle Assimilation aller Humanoiden
    Speziell zu Beginn sind Kolonisten meist sehr rar. Befinden sich auf einem Nachbarplaneten humanoide Ureinwohner, so sind diese schnell vom Kollektiv assimiliert. 10000 Kolonisten in den ersten Runden zusätzlich können schon einen guten Vorteil verschaffen.
  • nahezu stärksten Kriegsschiffe, den Taktischen Kubus und die Biocidische Basis
    Mit einer Masse von 960, bzw. 860 und einer 10/10/0, bzw. 10/0/8 Bewaffnung gehören diese Schiffe zu den stärksten Schiffen im Universum.
  • Sprungtore
    Der Plasmakreuzer ist nicht nur gut bewaffnet sondern kann auch ein Transwarpkanalnetz aufbauen. Dadurch lassen sich nicht nur Routen von Frachtern verkürzen, sondern auch die mächtigen Taktischen Kuben zu ihrem Ziel befördern.
  • Sonden mit Sprungtriebwerk
    Die Sonden sind als ~Tech1-Schiffe schnell gebaut und helfen zu Spielbeginn die Galaxie zu erkunden. Es ist genug Frachtraum für eine Kolonie vorhanden, wobei die Bewaffnung einen recht großen Vorteil verschafft (siehe Taktiken)

Nachteile

  • Verlust der Vorteile durch humanoide Ureinwohner
    Im späteren Spiel hat jeder Spieler eigentlich genug Kolonisten. Trotzdem assimiliert das Kollektiv weiter alle humanoiden Ureinwohner und vernichtet so die Vorteile, die diese liefern.
  • niedrige Steuereinnahmen
    Die Steuereinahmen führen zu Beginn zu Problemen, später wird dies aber durch die hohe Kolonistenzahl dank der Assimilation ausgeglichen.
  • keine Möglichkeit Vomisaan zu clustern
    Das Clusterschiff der Borg ist nicht in der Lage Vomisaan künstlich herzustellen. Sollte das Spiel solage andauern, dass alle Mineralien verbraucht sind und die Rassen nur noch von künstlichen Mineralien leben, so haben die Borg einen gewaltigen Nachteil, da sie kein Vomisaan erzeugen, ihre Schiffe beim Bau aber Unmengen davon verschlingen.
  • Schwache Kriegsschiffe bis Tech 8
    Die Kriegsschiffe der Borg sind im Vergleich zu den meisten anderen Völkern bis Tech 8 relativ schwach. Die geringe Masse der Taktischen Sphäre und des Plasmakreuzers machen die Schiffe sehr verwundbar. Gerade in der Anfangsphase des Spiels können die Borg daher leicht in die Defensive gedrängt werden.

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Vorgehensweise

Die erste Ausbreitung

Normalerweise baut man zu Spielbeginn Tech3Frachter und versucht sich auf den bewohnbaren Nachbarplaneten niederzulassen. Meist kann man nur 2 oder 3 davon bauen und schleppt mit ihnen auch mühsam die ersten Mineralien zur Sternenbasis. Bei den Borg empfiehlt sich eine andere Takrtik. Die Borg haben Cantoxmangel und die Fähigkeit, alle Humanoiden zu assimilieren. Man sollte daher jede Runde einen Tech1Frachter bauen und diese sternenförmig zu allen Planeten die man sieht schicken. Mit etwas Glück findent man schnell Humanoide und hat mal eben gleich zu Spielbeginn 10000 Drohnen mehr. Da sich Kolonisten ja prozentual vermehren, zahlen sich 10000 Kolonisten mehr in den ersten paar Spielzügen schon sehr aus.

Umgang mit dem Dilemma

Während des Spiels sollte man versuchen, irgendwie an einen Cluster zu kommen, welcher Vomisaan produzieren kann. Hat man so einen kann man so richtig mit der Kubenproduktion loslegen. Am besten ködert man einen Allipartner mit den Plasmakreuzern. Eigene Sprungtore sind schon was wert. Eine andere Möglichkeit an Clusterschiff zu kommen ist die Eroberung einer Feindbasis, am besten schon mit einem Rumpftechlevel von 10.

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Taktiken

Sondenbombardement

Die Sonden der Borg sind recht billig und trotz ihres Techlevels 1 mit 2 energetischen Waffensystemen ausgerüstet. Dank ihrers Sprungtriebwerkes können sie zwischen 500 und 750 Lichtjahre springen. Diese beiden Faktoren kann man sich zunutze machen. Man baut ca. 10 von diesen kleinen putzigen Dingern, wobei man die billigsten energetischen Waffensysteme und die besten zur Verfügung stehenden Antriebe einsetzt. Nun plaziert man alle Sonden an einer Stelle und zwar so, dass das Hinterland des Feindes ca. 500 bis 750 Lichtjahre entfernt ist. Und dann geht's los. Die Sonden werfen ihre Sprungtriebwerke an und werden im Streuschuß gefächert in das Hinterland des Feindes verteilt. Und schon beginnt die nette Jagd. Wie gesagt, 2 billige Energetische Waffensysteme scheinen nicht viel, aber für einen vollbeladenen Frachter reicht es allemal. Selbst wenn man nur 1-2 Frachter erwischt, hat man dem Feind sehr Wahrscheinlich stark geschadet, insbesonders in den ersten 100 Spielzügen. Stoplert man über eine Kolonie, die über keine PDS verfügt (wer braucht sowas im Hinterland?), sollte man mal tanken, sämtliches Cantox klauen und den Frachtraum mit Vomisaan füllen. Man bringt diese Güter sehr wahrscheinlich nicht mehr heim, nimmt sie aber mit in den Tod. Selbst wenn man keinen einzigen Frachter erwischt, weil diese sich in den Orbits verstecken, so bringt man mit 10 Sonden doch die Förderung etliche Runden zum erliegen.

Transwarpkanal vor der Tür

Bei dieser Taktik kann man speziell Spielern mit weniger Erfahrung ordentlich Ärger bereiten. Man baut sich einen Plasmakreuzer und benutzt unbedingt die besten Antriebe. Gute Waffensysteme wären auch nicht schlecht, sind aber nicht unbedingt erforderlich. Nun wird er vollgetankt und erhält die Rohstoffe für ein Sprungtor (172 KT Bax, 195 KT Ren, 178 KT Vom). Sein Ziel ist der feindliche Heimatplanet ohne in Kämpfe verwickelt zu werden. Man sollte einen großen Bogen am besten am Rande der Galaxie entlang schlagen und regelmässig per Raumfalte Lemin hinterherschicken. Kurz vor der feindlichen Heimat baut man nun das Sprungtor und verdrückt sich mit Höchstgeschwindigkeit. Egal wie, man muß irgendwie, koste es was es wolle, seine eigene Sternenbasis erreichen.

Der Feind vermutet nun richtig, daß die Borg gleich mit ihren Taktischen Kuben erscheinen und, damit sie Lemin sparen, der Warptunnel an der Borgsternenbasis endet. Seine Chance besteht nun darin, den Spieß umzudrehen. Mit etwas Glück schickt er keinen Späher durch das Sprungtor, da er sich ja nicht verraten will, sondern jagt direkt eine komplette FLotte hindurch, um diese auf der anderen Seite sofort in einem Zug wieder vereinigen zu können. Tut er dies wirklich, ist der Lacher in der Galaxie groß, denn seine Flotte hat sich komplett in der gesamten Galaxie verteilt. Der Transwarpkanal war leider noch instabil.

Hat es nun der Plasmakreuzer geschafft, seine Sternenbasis zu erreichen, hat man einen gewaltigen Trumpf in der Hand. Man rüstet und rüstet und kann jederzeit innerhalb von 2 Zügen mit der eigenen kompletten Flotte beim Feind vor der Tür stehen. Ein perfektes Druckmittel. Entweder macht man schnell Schluß oder man läßt den Gegner schön zappeln. Was gibt es für größere Bedrohungen als das Ende eines Borg-Transwarpkanals vor der Haustür?



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